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Wechmarer Heimatverein ist 40 Jahre jung und feierte dreifach

Im bis auf den letzten Platz mit 140 Personen gefüllten Gemeindesaal Wechmar trafen sich am 4.November 2022 die Mitglieder des Wechmarer Heimatvereins mit Freunden und Förderern, um das vierzigjährige Vereinsjubiläum zu feiern.


Beherzte Bürger schritten am 2. November 1982 zur Tat, um in Vorbereitung der 1200 Jahrfeier des Dorfes 1986 eine Ortsgruppe Heimatgeschichte ins Leben zu rufen. Und es folgten vier erfolgreiche Jahrzehnte der Vereinsgeschichte, in denen die Wechmarer nicht nur Orts-, sondern auch thüringische und deutsche Geschichte geschrieben haben. Neben dem Vereinsjubiläum feierten die Wechmarerinnen und Wechmarer auch den 275.Geburtstag des Landhauses Studnitz, jenes Vereinshauses, dass vor einem Vierteljahrhundert durch Kauf Besitz der Mitglieder wurde und so das dritte Jubiläum markiert. Im Rahmen des Festaktes wurde deshalb auch der große Bildband „Wunder von Wechmar“ vorgestellt, der in Bild und Text die Geschichte des Hauses in Geschichten mehrerer Autoren erzählt.


Im Rahmen des Festaktes erinnerten die Mitglieder in einer Schweigeminute an rund vierzig Freundinnen und Freunde, die den Verein mit aufgebaut haben und deren Lebensweg sich bereits vollendete. Besonders herzlich begrüßt werden konnten mit den Kindern Romy und Neo Schüller sowie Christina Gräser und Ute Czapp gleich vier neue Mitglieder. Natürlich gibt es bei einem Festakt auch Ehrungen. So erhielten Anke Hopf, Romeo Kreuch und Natalie Schüller sowie Gabriele Ronsöhr die „Hans-Adam-von-Studnitz Medaille“ des Vereins für mehr als zwei Jahrzehnte Mitgliedschaft. Ihr 25jähriges Vereinsjubiläum feierten Dr. Sarah Liebezeit, Wolfgang Schneider sowie Marieluise Freifrau von Wechmar-Göbel, die mit der Ehrenurkunde ausgezeichnet worden sind. Die Thüringer Trachtenmedaille in Gold für besondere Vereinsverdienste erhielten: Aniela Liebezeit, Regino Schmidt, Roland Volkenanndt, Dr. Hans Hochberg und Adelheid Rebmann.

Für ihre Leistungen beim Aufbau des Vereins in den Jahren von 1982 bis 1989 wurden geehrt mit der Ehrennadel des Deutschen Trachtenverbandes: Ingeborg Stier, Karl-Heinz Stichling, Renate Schneider, Anita Volkenanndt, Monika Kreuch, Gudrun Röder sowie Irene und Werner Kästner.

Eine besonders hohe Auszeichnung durften drei Vorstandsmitglieder des Wechmarer Heimatvereins entgegennehmen. So ist Anita Häusner seit 25 Jahren Schatzmeistern, Wolfgang Herz seit 28 Jahren Vorstandsmitglied und seit 24 Jahren zweiter Vorsitzender und Grit Schack ist seit 34 Jahren als Schriftführerin im Vorstand aktiv. Alle drei erhielten Deutschlands höchste Auszeichnung in der Heimat- und Brauchpflege die Carl-Grübel-Medaille in Bronze.


Als Ehrengast nahm Landrat Onno Eckert am Festakt teil und brachte somit seine Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit zum Ausdruck, die auch eine Förderung des Landkreises erhielt. Im Namen des Thüringer Ministerpräsidenten überreichte der Landrat auf Vorschlag der Wechmarer Mühlenpfeiffer an deren Leiter Romeo Kreuch den Ehrenbrief des Freistaates Thüringen.


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