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Zweimal ausverkauftes Haus bei den Veit-Bach-Festspielen Wechmar

Schauspieler überzeugten mit Musik


Bach-Stammort Wechmar: Mit zwei ausverkauften Veranstaltungen in der Sankt Viti Kirche zu Wechmar gingen die 6. Veit-Bach-Festspiele zu Ende. Das Schauspielteam des Wechmarer Heimatvereins in der Regie von Aniela Liebezeit brachte das von Knut Kreuch verfasste Stück „Vitus Bach und der Anfang zur Musik“ in Weltpremiere zur Aufführung.

Foto: Uwe-Jens Igel

Besonders begeistert war das Publikum, das nicht nur aus ganz Thüringen, sondern auch aus Heidelberg, Aschaffenburg und Mainz anreiste, von den tollen Musikeinlagen, die Deutschlands berühmter Schlagerkomponist Christian Bruhn zu Texten von Knut Kreuch schuf. „Wann gibt es das schon einmal, dass eine ganze Kirche schunkelt, dass eine ganze Kirche mit einstimmt, wenn Alma Schwuppdiwupp singt“ zeigt sich der 2. Vorsitzende Wolfgang Herz begeistert, der in der Rolle eines Leipziger Hofrates wieder sein ganzes schauspielerisches Geschick zeigte.

Doch Festspiele laufen nicht immer glatt, so mussten auch Krankheitsfälle überstanden werden und weil Romeo Kreuch in seiner Rolle als Johannes Bach ausfiel, schlüpfte kurzfristig sein siebenjähriger Neffe Neo Schüller an seine Stelle und war nach zwei Proben perfekt.

Mit 41 Sprechrollen und insgesamt 70 Mitwirkenden bei den Studnitztänzern, in der Trachtentanzgruppe oder bei den Chören aus Wechmar und Seebergen, sind die Veit-Bach-Festspiele in Wechmar sicherlich eines der größten Laienschauspiele in Thüringen und das einzige weltweit, wo die Geschichte der Musikerfamilie Bach volkstümlich auf die Bühne gebracht wird. „Wir verstehen Bach nicht als Musik des Thomaskantors, sondern als Familie, die ihren Ursprung in Wechmar hat“ so der Bühnenautor, der sich besonders auch darüber freute, dass mit Elmar von Kolson wieder ein direkter Ur….enkel Johann Sebastian Bachs im Volksschauspiel mitwirkte.


Schon heute gibt es die Frage, wann wieder gespielt wird. Das nächste Volksschauspiel wird am 11. und 12. September 2026 zur Aufführung kommen und widmet sich der Nummer zwei der Familiengeschichte „Hans Bach, ein Spielmann“.


Der Wechmarer Heimatverein möchte sich bei all seinen treuen Besucherinnen und Besuchern bedanken, aber auch beim Freistaat Thüringen und beim Landkreis Gotha für die Förderung. Ohne die Unterstützung unserer Sponsoren wären die Festspiele nicht gelungen, auch hierfür herzlichen Dank. Viele Menschen haben hinter den Kulissen geholfen, haben Bühne auf- und abgebaut und ausgeschmückt, haben Frisuren und Make up ausgeführt, Kostüme ausgesucht, Werbung platziert und ihnen möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich unsere Hochachtung aussprechen. Der Kirchgemeinde Wechmar danken wir für die Gastfreundschaft zur Nutzung des Gotteshauses als Theaterbühne. Der Gemeinde Drei Gleichen sowie unseren Freunden vom Wechmarer Carnevals Verein e.V. und der Feuerwehr Wechmar gilt ebenso unser Dank. Bis zum nächsten Male!

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